Sich das Leben nehmen

Im November werde ich oft gefragt, ob in der dunklen Jahreszeit viele bei der Telefonseelsorge anrufen, die sich das Leben nehmen wollen. „Ja“, antworte ich dann, „auch in den dunklen Monaten rufen Menschen an, um sich das Leben nehmen – wie das ganze Jahr über“. Alle Anrufenden haben die Hoffnung, dass jemand zuhört und Anteil nimmt. Sie wünschen im Gespräch etwas zu finden, das das Leben leichter macht.


Video zum Weltsuizidpräventionstag 2016: Männer müssen reden....

Zum Weltsuizidpräventionstag am 10.09.2016 wurde ein Film produziert, der sich mit der Suizidalität von Männern beschäftigt.

Das Video heißt ’Suicide Notes Talk To Late', das Movember zum World Suicide Prevention Day produziert hat. Es macht Männer darauf aufmerksam, dass Reden ihnen in schweren Situationen hilft, damit es nicht zu Suizidhandlungen kommt.


„Ich lebe noch, weil ich mit Ihnen gesprochen habe…“

Diesen Satz hören Mitarbeitende der TelefonSeelsorge Untermain immer wieder im Jahr. Die Statistik vom Jahr 2015 zeigt, dass sie jeden vierten Tag mit Menschen sprechen, die sich töten wollen. Wenn sie anrufen, gehen die Seelsorger davon aus, dass sie jemanden suchen, der sie ernst nimmt, deshalb ist Zuhören und Dasein am Telefon das Wichtigste, das die Helfer tun können.


Katholische und evangelische TelefonSeelsorge veröffentlicht Thesen zur Suizidprävention

Anläßlich des in Aachen stattfindenden internationalen Telefonseelsorge-Kongress hat die TelefonSeelsorge der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland heute ihre neue Broschüre "Suizidprävention - damit das Leben weiter geht" veröffentlicht. Mit ihr unterstreichen die beiden Kirchen den Einsatz zur Suizidprävention, die insbesondere im ökumenischen Angebot der TelefonSeelsorge eine große Rolle spielt.


Auf dich vertraue ich…

Die Gewalttaten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach haben uns aufgeschreckt. Sie stellen uns wieder einmal vor Augen, dass es im Leben Ereignisse gibt, auf die wir keinen Einfluss haben und die Leben vernichten oder schmerzlich aus der Bahn werfen können. So kann es passieren, dass plötzlich alles anders ist und nicht mehr wie „davor“ werden wird. Mit dem Erschrecken ist die Angst, dass das Leben unsicher und unberechenbar ist, wieder gekommen.


12 Mitarbeitende der Telefonseelsorge Untermain nehmen am Weltkongress der Telefonseelsorge vom 19. – 22. Juli 2016 in Aachen teil.

 

Der 20. Weltkongress der Telefonseelsorge hat am Mittwoch in Aachen seine inhaltliche Arbeit aufgenommen. Zum Auftakt würdigte der Vizepräses der rheinischen Landeskirche, Christoph Pistorius, in einem Grußwort die Arbeit der Telefonseelsorger.


Lesung von Sabine Bode - Journalistin und Buchautorin

Ohne Erinnerungsarbeit gibt es kein Gefühl der Kontinuität des eigenen Lebens - ohne diese gibt es keine positive Identität. (Sabine Bode)


Rotary-Club Aschaffenburg-Schönbusch spendet für die Telefonseelsorge

Der Rotary-Club Aschaffenburg-Schönbusch spendet 1000 € für die zwölf ehrenamtlich Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge Untermain, die vom 19. - 22. Juli 2016 am Weltkongress der TelefonSeelsorge in Aachen teilnehmen.

Der Weltkongress wird vom Internationalen Verband der TelefonSeelsorge (International Federation of Telephone Emergency Services) ausgerichtet. Das Thema lautet: for life to go on – 50 years of providing emotional support and preventing suicide. (www.ifotes.org)


Die Depression oder wenn alles grau ist

Mehr als 18 % aller Gespräche bei der TelefonSeelsorge Untermain haben depressive Stimmungen zum Thema. Das sind im Jahr fast 2 700 Gespräche.

33 Mitarbeitende der TelefonSeelsorge ließen sich an einem Abend zum Thema Depression fortbilden. Referentin war Frau Meite Peter, Sozialpädagogin (BA) und systemische Beraterin mit Erfahrungen bei der Arbeit mit depressiv erkrankten Menschen.


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